
Open Source · Regenerative Landwirtschaft · Österreich
Dein Feld verstehen.Selbst entscheiden.
Cropstar sagt dir nicht, welche Sorte du anbauen, wann du düngen oder was du spritzen sollst. Es legt offen, was auf deinem Feld passiert, damit du dein Ökosystem selbst deuten kannst. Für alle, die genug davon haben, blind Empfehlungen zu folgen, die andere für sie getroffen haben.
Warum es Cropstar gibt
Unabhängigkeit beginnt mit Verständnis
Zu fast jeder Entscheidung am Feld gibt es eine Empfehlung – oft von jemandem, der etwas verkaufen will. Das ist bequem, solange die Saison nach Plan läuft. Wenn sie es nicht tut, bleibt die Frage nach dem Warum.
Ein widerstandsfähiger Betrieb entsteht nicht aus fertigen Antworten, sondern aus dem Verständnis dafür, wie Wasser, Nährstoffe, Pflanzen und Boden zusammenspielen.
Was daraus folgt
Was Cropstar bewusst anders macht
Offen in der Entwicklung, transparent in den Ergebnissen und frei von fertigen Urteilen.
- 01
Offen entwickelt, gemeinsam gestaltet
Open Source und unabhängig. Entwickelt von und für Menschen aus der Landwirtschaft.
- 02
Keine nackten Zahlen
Jeder Wert zeigt Kontext, Unsicherheit, Herkunft und die Einflüsse dahinter.
- 03
Vergleichen statt bewerten
Cropstar zeigt Möglichkeiten und Konsequenzen. Die Entscheidung bleibt bei dir.
Interaktive Illustration
Wasser und Stickstoff im Zusammenspiel
Stark vereinfacht – keine vollständige Simulation
Diese Illustration zeigt ausschließlich, wie Wasser- und Stickstoffverfügbarkeit bei Winterweizen zusammenspielen könnten. Eine echte Ökosystemsimulation müsste unter anderem Temperatur, Strahlung, Bodenstruktur, Wurzeldynamik, Krankheiten und Bewirtschaftungsverlauf berücksichtigen. Die Zahlen stammen aus einer fest hinterlegten Kennfläche; es läuft kein Modell im Hintergrund.
Eingaben
Wetter und Boden
Nährstoffe
- Gesamt-N im Mist
- 125 kg N/ha
- davon pflanzenverfügbar in dieser Saison
- 40 kg N/ha
- gesamt pflanzenverfügbar
- 65 kg N/ha
Dargestellt bei BBCH 75 – Milchreife. Die Zeichnung folgt den Zahlen daneben: Bestandesdichte aus der Bodenbedeckung, Farbe aus der Stickstoffversorgung, Hängen aus der Wasserversorgung, Wurzeltiefe aus den Tagen mit Wasserstress. Die hellen Punkte im Boden sind der pflanzenverfügbare Stickstoff.
Kornertrag
4,5t/ha
3,7 – 5,2 t/ha
Rohprotein
11,2%
10,3 – 12,1 %
Maximale Bodenbedeckung
0,82
0,73 – 0,91
Anteil des Bodens, den der Bestand im Maximum beschattet (fCover).
Wuchshöhe
89cm
78 – 99 cm
Tage, an denen die pflanzenverfügbare Bodenfeuchte unter 40 % der nutzbaren Feldkapazität lag.
Tage, an denen der Bestand mehr Stickstoff gebraucht hätte, als Boden und Mist liefern konnten.
Aus Ertrag und Rohprotein gerechnet, mit dem Faktor 5,7.
Bilanz: 125 kg N/ha + 25 kg N/ha − 88 kg N/ha = 62 kg N/ha.
Mitmachen
Gemeinsam entwickeln.
Und verstehen.
Wir verbinden Beobachtungen aus der Praxis mit Boden, Wetter, Pflanzenentwicklung, Satellitendaten und Modellen. So entsteht ein Werkzeug, mit dem Landwirtinnen und Landwirte ihr Ökosystem immer besser verstehen können.
Entwickelt wird gemeinsam mit landwirtschaftlichen Betrieben – und offen für weitere Perspektiven aus Landwirtschaft, Beratung und Forschung.
Kein Formular, kein Tracking, kein Newsletter. Eine Mail – und deine Adresse bleibt in unserem Postfach.
Unsere Etappen
Der Weg dorthin
- 01
Den Status quo gemeinsam erfassen
Gemeinsam mit Betrieben erfassen wir Arbeitsabläufe, Entscheidungen und Informationsquellen.
- 02
Das Feld als Geschichte erfassen
Beobachtungen und Maßnahmen werden zur nachvollziehbaren Geschichte jedes Feldes.
- 03
Zusammenhänge sichtbar machen
Wetter-, Boden- und Satellitendaten machen Entwicklungen und ihre Ursachen sichtbar.
- 04
Zusammenhänge durchspielen und verstehen
Ein Pflanzenmodell hilft, das Zusammenspiel von Wasser, Nährstoffen, Wetter, Fruchtfolgen und Mischkulturen zu erkunden.